Konfiguration der Sensoren

Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie die an dem Ethernet basierten Didactum Monitoring System angeschlossenen intelligenten Sensoren konfigurieren können.

Unter „Main Menu“ >> „System Tree“ bzw. „Group Tree“ wählen Sie ganz einfach den gewünschten Sensor durch simples Anklicken aus.

Nun erscheint ein Fenster mit der aktuellen Konfiguration des ausgewählten Sensors:

Konfiguration der intelligenten Sensoren
Abb.: Jeder am Didactum Überwachungssystem angeschlossene intelligente Sensor kann im Web Interface individuell konfiguriert werden.

Menü Sensoreinstellungen:

Name
Der Sensorname wird automatisch vergeben und kann geändert werden
Group
Einzelne Sensoren können unter "Group Tree" zusammengefasst werden
ID
Identifikationsname des entsprechenden Sensors
Type
Hier wird der Sensor Typ angezeigt z.B. Temperature
Class
Anzeige der Sensorklasse Analog, CAN, Switch, Discrete
Hardware Port:
Anzeige des Sensor-Ports auf dem IT Monitoring System, mit dem der Sensor verbunden ist.
Definition Schwellen- und Alarmwerte
Abb.: Sehen Sie hier die möglichen Grenz- und Schwellenwerte für den intelligenten Sensor. Geben Sie hier die gewünschten Werte per Tastatur ein oder benutzen Sie einfach den Mausregler. Der aktuell gemessene Wert wird durch das kleine Dreieck dargestellt.

Aktuell befindet es sich im normalen Bereich. Verändern wir die Schwellen- und Grenzwerte, so kann sich der aktuelle Messwert auch im kritischen Zustand „High Alarm Level“ befinden.

Auf Grundlage eines kritischen Sensorzustands können wir im Logischen Schema des Didactum IT-Überwachungssystems Benachrichtigungen und Alarme (eMail/SMS/SNMP) und Aktorfunktionen (Relaisschaltung/Sirene) definieren.

Hysterese Funktionen (ab Didactum Firmware 2.7.3)

Beispiel:

Aufgrund einer unterdimensionierten Klimaanlage werden die im Serverraum installierten IT-Racks nur unzureichend gekühlt. Mit Beginn des des Frühsommers steigt die Außentemperatur massiv an, so dass das Klimagerät bereits am Limit läuft.

Die in den Serverschränken installierten Temperatursensoren messen in Echtzeit Temperaturwerte, die zwischen "Warnniveau hoch" und "Alarmniveau hoch" schwanken. Im IT Überwachungsgerät wurde eine SMS-Alarmierung bei Übertemperatur in den 19 Zoll Racks hinterlegt.

Um die Zahl der Alarmmeldungen bei wechselnden Sensorzuständen zu begrenzen, wurde mit Unterstützung der Didactum Hysteresefunktion ein Zeitfenster von 360 Sekunden definiert. Erst nach Ablauf der vorgegebenen Zeit wechselt der entsprechende Sensor in den neuen Zustand und die im logischen Schema hinterlegten Benachrichtigungen, Alarme und Aktionen werden automatisch ausgelöst.

Wichtiger Hinweis:

Beachten Sie bitte, dass die Hysterese Funktion nur von der neuen Generation der SNMP-fähigen Didactum Mess- und Gefahrenmeldesysteme unterstützt wird. Hierzu wird die Firmware 2.7.3.b012 (oder höher) benötigt.

Die aktuelle Firmware für Ihr IT Monitoring System laden Sie bitte im Downloadbereich kostenlos herunter.

Wechsel des Sensors zwischen 2 Zuständen
Abb.: Der permanenter Wechsel eines Sensorzustands (kritischer Messwert / Alarmwert) kann mit Unterstützung der Hysterese Funktion der Didactum Mess- und Alarmmeldesysteme feinjustiert werden. Unnötige Benachrichtigungen und Alarme bei wechselnden Sensorzuständen können so wirksam reduziert werden.

Wechsel zwischen 2 Sensorzuständen

Für jeden intelligenten, SNMP-fähigen Sensor des Herstellers Didactum kann eine Hysterese Funktion hinterlegt werden. Sollten Sie keine Hysterese benötigen, so stellen Sie bitte die Einstellung auf „disabled“.

Sollte sich beispielsweise der intelligente Temperatursensor sich permanent zwischen 2 verschiedenen (Mess-) Zuständen (High Warning Level / High Alarm Level) bewegen, kann mit Hilfe der Hysteresefunktion eine zeitliche Verzögerung des Sensorzustands definiert werden. So kann beispielsweise die Menge der Benachrichtigungen und Alarmmeldungen bei wechselnden Sensorzuständen signifikant reduziert werden.

Die Hysterese kann ein aus einem bestimmten Zeitraum oder einem bestimmten Messwert bestehen. Sollten die in der Hysteresefunktion eines bestimmte Zeit (Sekunden) definiert haben, wird der Sensor verzögert in den neuen Zustand wechseln. Die Zeitzählung beginnt ab dem Zeitpunkt, wo der Messwert des intelligenten Sensors den vordefinierten Zustand verlassen hat.

Zustandsänderung Messwert Sensor
Abb.: Der Sensor wird in den neuen Zustand wechseln, sobald vom vorgegebenen (Hysterese-) Wert abgewichen wird.

Feinabstimmung der intelligenten Sensoren

Die intelligenten Sensoren des Herstellers Didactum werden werkseitig kalibriert. In einigen seltenen Fällen können die Messwerte zu hoch oder zu niedrig sein. Mit Unterstützung einer linearen Formel, kann beispielsweise der Temperatursensor auch nachträglich kalibriert (neudeutsch: „feingetunt") werden.

Schauen wir uns gemeinsam das folgende Beispiel des SNMP fähigen Temperatursensors an.

Wir verwenden folgende Formel:

Sehen Sie hier, wie der Temperatursensor feingetunt wird.
Anleitung Sensor Feinabstimmung