Das Didactum Monitoring System 300 wurde speziell für DIN Hutschiene entwickelt. Alternativ können Sie das Monitoring System 100 mit einer Montageplatte für DIN Hutschiene bestellen. Diese Befestigungsplatte für DIN Hutschiene wird ganz einfach unter das Monitoring System 100 geschraubt.

Jedes IP basierte Mess- und Überwachungsgerät von Didactum wird inklusive der erforderlichen Phoenix Stecker zum Anschluss der digitalen Kontakte / Trockenkontakte ausgeliefert.

Die Ingenieure von Didactum haben sich ganz bewusst für diese Art von Beschriftung entschieden. Die Ziffer steht für Nummer des Trockenkontakteingangs (Offen) und das Erdungszeichen für die Masse (Geschlossen).

Ein Trockenkontakt funktioniert wie ein Schalter. Ein Trockenkontakt  kann 2 Zustände signalisieren: Offen (Normally Open) oder Geschlossen (Normally Closed). Jedes Ethernet basierte Mess- und Kontrollsystem von Didactum kann Trockenkontakte rund-um-die-Uhr überwachen. Die Störmeldungen angeschlossener Klimaanlagen, Lüftungsanlagen, CO2 Löschanlagen, Notstromdiesel, Lastrennschalter usw., werden vom Kontrollsystem per E-Mail, SMS, SNMP Trap, Syslog weitergeleitet. Aktorfunktionen, wie das Schalten von Relais, werden ebenfalls unterstützt.

Nein. Die Ethernet basierten Fernwirksysteme von Didactum überwachen Trockenkontakte ohne das Vorhandensein von Strom oder Spannung. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die zu überwachenden Signalkontakte auch wirklich potentialfrei / stromfrei sind.

Die direkt auf dem Mainboard der Didactum Monitoring Systeme befindlichen Eingänge für potentialfreien Kontakte / Trockenkontakte werden in einer Abfrageperiode von 100 ms überwacht. Die am internen Erweiterungsmodul des 500 II Störmeldesystems angeschlossenen Störmeldekontakte werden vom SPI in einer Zeitperiode von 2000 ms abgefragt. Die internen, IC2 kontrollierten Dry Contact Erweiterungsboards der High End Fernwirksysteme Didactum 600 / 700 unterstützen eine Abfrageperiode von 500 ms.

Sie können an einen der beiden 12V Ausgänge des TCP/IP basierten Didactum Überwachungssystems 100 ein Schaltrelais mit potenzialfreien Schliesser montieren. Kunden von Didactum haben diese Lösung bereits erfolgreich mit dem „Eltako R12-100“ Schaltrelais umgesetzt.

Für den Anschluss von potentialfreien / digitalen Kontakten verwenden Sie bitte ein Zweidraht-Signalkabel. Optional können Sie auch zwei Adern eines RJ45 Netzwerk-Patchkabels verwenden. Hierzu trennen Sie einfach das CAT5/5e/6/7 Patchkabel auf. Dieses zweiadrige Kabel verbinden Sie dann mit den Alarmkontakten Ihrer Klimaanlage und den potentialfreien Anschlüssen Ihres Didactum Monitoring Systems. 

Die Gefahren- und Alarmmeldegeräte sind mit 2 unterschiedliche Anschlüssen für die Ethernetanbindung potentialfreier / digitaler Kontakte ausgestattet. Das Anschlusschema für potentialfreien Trockenkontakte sehen Sie in der untenstehenden Grafik.

Sie können an einen der beiden 12V Ausgänge des TCP/IP basierten Didactum Überwachungssystems 100 ein Schaltrelais mit potenzialfreien Schließer montieren. Kunden von Didactum haben diese Lösung bereits erfolgreich mit dem „Eltako R12-100“ Schaltrelais umgesetzt.

 

Nachtrag:

 

Seit geraumer Zeit bietet der Hersteller Didactum auch den praxisbewährten Sensor potentialfreier Kontakt an. Dieser Sensor wird ganz einfach an einen der beiden 12VDC Ausgangskontakte des IP-basierten Mess- und Kontrollsystems angeschlossen. Im Web Interface können Sie dann bequem die gewünschten Aktionen (Öffnen / Schließen) des potentialfreien Ausgangsschaltkontakts definieren.

Das IP basierte Monitoring System 500 II des Herstellers Didactum kann bis zu 128 potentialfreie Störmelde Kontakte in Echtzeit überwachen. Hierzu schließen Sie einfach Erweiterungseinheiten mit je 64 Störmeldeeingängen. Die Meldungen der gesammelten potentialfreien Kontakte werden von diesem Überwachungssystem per E-Mail oder per SMS (via GSM- / LTE- Modem bzw. Web to SMS Server) übertragen. Zusätzlich wird in der taktischen Übersicht (deutsches Webinterface) der Schaltzustand (offen / geschlossen) der potentialfreien Störmelder dargestellt.

 

Die Störmeldungen können auch per SNMP Schnittstellenstandard (Simple Network Management Protocol) an Automationssoftware und / oder Gebäude Managementsysteme fernübertragen werden. Eine aktiver Check der Störmeldesammelkontakte wird ebenfalls unterstützt. Alle Ereignisse / Schaltvorgänge der angeschlossenen potentialfreien Kontakte werden - inklusive Datums- und Uhrzeitangabe - in der Syslog Datenbank des Monitoring Systems festgehalten. Die Syslog kann in Intervallen per FTP-Upload bzw. E-Mail verschickt und in der Zentrale ausgewertet werden.