Frage:

Wir benötigen für die Überwachung unseres Rechenzentrums mehrere Dutzend verschiedene Sensoren. Wir möchten aus Kostengründen nur ein IP-Überwachungssystem beschaffen. Wie viele analoge Sensoren unterstützt aktuell das Didactum Monitoring System 500 ?

Antwort:

Das Basismodell des Didactum Monitoring Systems bietet 8 Ports für analoge Sensoren.

Durch Montage der Didactum Erweiterungsmodule können weitere analoge Sensoren angeschlossen werden.

Stand 01/2014 kann ein einziges Didactum Monitoring System 500 bis zu 96 verschiedene analoge Sensoren überwachen.


Frage:

Wie viele Sensoren können an mein Didactum Überwachungssystem 600 angeschlossen werden?

Antwort:

Stand Januar 2015 kann jedes Modell der Didactum Monitoring Systeme 400/500/500-DC/600 bis zu 125 Sensoren bzw. potentialfreie Störmeldekontakte überwachten.
Hierzu schliessen Sie einfach die erforderlichen Sensor Expansionseinheiten (Art.Nr. 14029) bzw. Dry Contact Erweiterungseinheiten (Art.Nr. 14028) an die Didactum Haupteinheit an.

Die an den Erweiterungseinheiten angeschlossenen Didactum Sensoren und potentialfreien / digitalen Kontakte werden direkt im Webinteface der Didactum Alarmmeldesysteme konfiguriert.

Hinweis: Ein Firmware Update Ihres Didactum Überwachungsgeräts kann erforderlich erforderlich sein. Die kostenlosen Didactum Firmware Aktualisierungen können Sie hier herunterladen.


Frage:

Ich möchten einen meiner Temperatursensoren nachträglich kalibrieren. Hier habe ich mit einem geeichten Thermometer festgestellt, dass einer dieser Sensoren eine 0,5 Grad Celsius zu hohe Serverschranktemperatur anzeigt. Gibt es bei den Didactum IP Alarmservern für die Sensoren eine Offset- bzw. Nachkalibrations- Funktion?

Antwort:

Wählen Sie unter „Systembaum“ den betreffenden Temperatursensor aus. Unten im Sensor-Menü finden Sie die Offset-Funktion "B aus (K+x+b)“.

Da in Ihrem Fall der Temperaturfühler eine 0,5 Grad Celsius zu hohe Temperatur anzeigt, geben Sie im Feld B=-0.5 ein. Danach speichern Sie bitte die neuen Sensoreinstellungen.
Es wird dann die richtige Serverschrank-Temperatur angezeigt.


Frage:

Ich habe gesehen, dass im Systembaum des Didactum Web-Interfaces ein Element „Gruppe“ angeboten wird. Wozu dient dieses Element?

Antwort:

Einzelne Sensoren, potentialfreie Kontakte usw. können zu einer individuellen Gruppe zusammengefasst werden. So muss beispielsweise nicht jeder Sensor bzw. jeder Störmeldekontakt im IP-Alarmserver einzeln konfiguriert werden. Die Gruppe kann im deutschsprachigem Webinterface mit einem individuellen Namen benannt werden. Danach legen Sie fest, welche Sensoren bzw. Signalkontakte Bestandteil dieser Gruppe sind.

Nachdem Sie die Einstellungen gespeichert haben, erscheint die neu angelegte Gruppe im Systembaum der Didactum Remote Monitoring Appliance. Im Menüpunkt „Logisches Schema“ können Sie die neu erstellte Gruppe auswählen und die gewünschten Logiken, Benachrichtigungs- oder Alarmfunktionen zuweisen.


Frage:

Wir möchten in unserem Lagerbereich die IP-fähigen Rauchsensoren von Didactum installieren. Wie viele Rauchmelder können untereinander in Reihe geschaltet werden? Welcher Bereich kann von einem einzigen Rauchsensor abgedeckt werden?

Antwort:

Aktuell können bis zu 15 Didactum Rauchsensoren in Reihe geschaltet werden. Hierbei wird nur 1 einziger analoger Sensoranschluss Ihres ethernet-basierten Didactum Überwachungssystems belegt.

Beachten Sie, dass die Gesamtlänge des RJ12 Patchkabel max. 150 Meter betragen darf. Sie erhalten bei verketteten Rauchsensoren nur einen Rauchalarm.

Die untenstehende Tabelle gibt Ihnen Auskünfte in Sachen Detektionsbereich des Rauchsensors.

Deckenhöhe in Meter

Detektionsreichweite 
eines Rauchsensors in m2
Empfohlene Distanz zwischen 
einzelnen Rauchsensoren
Abstand eines 
Rauchsensors zur Wand
bis zu 3,5m
bis zu 85
9m
4,5m
von 3,5 bis  6,0m
bis zu 70
8,5m
4m
von 6,0 bis 10,0m
bis zu 65
8m
4m
von 10,0 bis 12,0m
bis zu 55
7,5m
3,5m

Frage:

Wir haben für unser Rechenzentrum ein Didactum Monitoring System 500 beschafft. Vor der Installation haben wir einige der IP-Sensoren zum Test an das Überwachungssystem angeschlossen. Nachdem wir die Sensoren von der Appliance abgezogen haben, erscheinen im Web Frontend immer noch die Sensoren. Allerdings mit Status „kritisch“. Wie lösche ich die von mir zuvor entfernten Sensoren aus dem Systembaum des Didactum IP Überwachungssystems?

Antwort:

Unsere Programmierer haben bewusst dieses Feature in die Didactum IP- Alarmserver integriert. Schliesslich müssen durch Kabelbruch, Manipulation oder Sabotage getrennte Sensoren angezeigt und gemeldet werden. Die zum Test angeschlossenen Sensoren können durch Einleitung eines Neustarts des IT Überwachungssystems aus dem Web Interface gelöscht werden. Hierzu gehen Sie einfach im unter „System Menu“ auf den Punkt „Das System neu starten“ und leeren bitte den Cache Ihres Web Browsers.

Die testweise angeschlossenen Sensoren sollten nach dem Neustart nicht mehr im WebGUI vorhanden sein.  

Alternativ können Sie das Didactum Alarmsystem auch auf Werkeinstellung zurücksetzen. Hierzu steht Ihnen im „System Menu“ der Punkt „Einstellungen zurücksetzen auf Standardwerte“ zur Verfügung.


Frage:

Wir haben die Wasserwarnanlage von Didactum im Einsatz. Das Leckageband ist durch einen Austritt von Kondenswasser der Klimaanlage nass geworden. Ist das Wasser Leckageband der Wassermeldeanlage von Didactum wiederverwendbar?

Antwort:

Sofern Ihr Leckageband nicht mit (Batterie-) Säure oder Öl in Kontakt gekommen ist, so können Sie diese durch Trocknen wiederverwenden. Bitte vor dem Trocknen das Wasser- / Feuchtesensorband von der zugehörigen Sensoreinheit durch Lösen des grünen Steckers trennen.
Nach dem Trocknen können Sie Ihr Didactum Wassermeldesystem wieder in Betrieb nehmen.


Frage:

Ich habe für die Erkennung von Rauch und Schmorbrand im EDV-Raum den IP-fähigen Rauchmelder gekauft. Wie kann ich diesen Rauchmelder hinsichtlich der Funktionsfähigkeit überprüfen?

Antwort:

Der IP-fähige Rauchmelder von Didactum kann mit einem geeignetem Prüfspray kontrolliert werden. Verwenden Sie bitte keinesfalls brennendes Papier bzw. eine brennende Zigarette, da durch den Rauch die optische Erkennungseinheit in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Des weiteren ist aus versicherungsrechtlichen Gründen offenes Feuer im Serverraum verboten.


Frage:

Wir haben seit geraumer Zeit eine Wassermeldekette inklusive zugehöriger Sensoreinheit im Einsatz. Seit ein paar Tagen bekommen wir einen permanenten Alarm in Sachen Wasseraustritt. Wir haben den Doppelboden im RZ bereits geöffnet. Es waren keine Wasserpfützen o.ä. zu finden.

Antwort

Bitte entfernen Sie das Leckage-Kabel von der zugehörigen Sensoreinheit. Sollte die Sensoreinheit ohne die angeschlossene Leckagekette einen Alarm an das Didactum IT-Überwachungsgerät melden, so muss der Sensor zur Überprüfung eingeschickt werden. Sollte kein Alarm ausgegeben werden, so sind Wasser, Feuchte oder auch Salzkristalle in die Leckagekette eingedrungen.

Alternativ kann auch die Luftfeuchte (RH) definitv zu hoch sein. In diesem Fall empfehlen wir die Montage eines zweiten, parallel verlaufenen, Wasserleckagekabels. Hier werden dann die Anschlusskabel der beiden Wasserketten überkreuzt an die jeweilige Sensoreinheit montiert.


Frage:

Wir haben für die Temperaturüberwachung unserer Lebensmittelproduktion den wasserdichten Temperatursensor im Einsatz. Diesen Temperaturfühler möchten wir nun von 15 Meter auf 60 Meter verlängern. Wie ist hier die Pinbelegung des Sensors?

Antwort:

Der wasserfeste Temperatursensor kann selbstverständlich auf bis zu 100 Meter verlängert werden. Die untestehende Grafik zeigt Ihnen die Pinlegung dieses Sensors.


Frage:

Wir haben seit geraumer Zeit eine 25 Meter lange Wassermeldekette für die Erkennung von Wasseraustritt und Kondesat im Doppelboden unseres Rechenzentrums installiert. Mit Beginn der Sommermonate und den stetig steigenden Außentemperaturen erhalten wir in unregelmäßigen Abständen Alarmeldungen in Sachen Wasserleckage im Doppelboden. Nach Öffnen der Platten des Doppelbodens lässt sich kein Wasserschaden diagnostizieren. Ist unsere Wasserleckagekette etwa defekt? Wie kann ich Wassermeldekette testen?

Antwort:

Vereinfacht gesagt, kann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit der Raumluft im oftmals kühleren Doppelboden kondensieren. Dies kann passieren, wenn die mit Feuchtigkeit angereicherte Warmluft nicht ausreichend aus dem Serverraum abgeführt wird. Die Feuchtigkeit der Raumluft wird so auf dem kalten Betonfussboden des Serverraums / RZ in Form von Kondenswasser freigesetzt. Je nach Menge des freigesetzten Kondenswassers, können elektrischer Kurzschluss und schlimmstenfalls Korrosionsschäden und Schimmelbildung drohen. Daher wurde die Wasserleckagekette von den Ingenieuren von Didactum so konzipiert, dass bereits sehr geringe Spuren freigesetzten Kondenswassers zuverlässig erkannt und von den IP-basierten Überwachungs- und Alarm- Systemen gemeldet werden. 

Durch eine kontinuierliche Messung der relativen Luftfeuchtigkeit (rF) und der Raumlufttemperatur, kann die Taupunkttemperatur / Taupunktbildung überwacht werden. Grob gesagt ist der Taupunkt ein physikalischer Zustand, wo die Raumluft keine weitere Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und diese in Form von Kondensat / Kondenswasser freisetzt. Liegt die aktuelle Raumlufttemperatur im Serverraum bei +23° Celsius und die gemessene Raumluftfeuchtigkeit bei 55%, so liegt der errechnete Taupunkt bei +13,5° Celsius. 

Um Ihr Leckagemeldekabel zu testen, verwenden Sie bitte einen sauberen, mit Wasser angefeuchteten Schwamm und legen diesen auf eine beliebige Stelle. Nach kurzer Zeit sollte dann die Feuchtigkeit erkannt und von Ihrem Didactum Überwachungssystem gemeldet werden. Wichtig: Beachten Sie bitte, dass das der Leckagesensor nach dem Test getrocknet werden muss und bis zur vollständigen Trocknung noch Alarmmeldungen ausgibt.


Frage:

Wir möchten zum Schutz vor Wasseraustritt / Leckage den Sensor Wasser im Serverraum installieren. Wie kann ich diesen Sensor testen?

Antwort:

Um die Funktionsfähigkeit des Wassersensors zu testen, verwenden Sie bitte eine Untertasse mit Wasser. Ein feuchtes Küchentuch / Taschentuch kann auf Wunsch auch verwendet werden. Tauchen Sie einfach die Metalfüsse des am Überwachungssystem angeschlossenen Leckagesensors dort ein. Der Sensor wird dann sofort reagieren. Das Ereignis wird im Web Interface Ihres Überwachungsystems angezeigt. Danach bitte den Sensor Wasserleckage abtrocknen.


Frage:

Wir haben uns das Netzwerkthermometer inklusive verlängerbaren Temperatursensor in Form des Didactum Monitoring Systems 50 beschafft. Leider finden wir die wichtige Funktion "Taupunktberechnung" nicht im Webinterface unseres Netzwerk-Thermometers. Woran kann das liegen? 

Antwort:

Damit Ihr Didactum Netzwerk-Thermometer automatisch den Taupunkt berechnen und anzeigen kann, benötigen Sie zusätzlich den IP-fähigen Sensor relative Luftfeuchtigkeit. Sind der Temperatursensor und der Luftfeuchtesensor am Didactum Mess- und Überwachungssystem angeschlossen, so klicken Sie bitte im Webinterface unter "Systembaum" auf das "+“ Zeichen. Dort finden Sie dann das Element "Taupunkt-Rechner". Hier können Sie dann individuelle Grenz- und Schwellenwerte hinterlegen und sich einem kritischen Taupunkt (engl. Dew Point) frühzeitig benachrichtigen und alarmieren lassen.


Frage:

Ich benötige ein Linux Script für die Messwerte meines IP Sensors. Wie erstelle ich ein solches Script?

Antwort:

Die Sensorwerte der am IT-Monitoring System angeschlossenen IP Sensoren können mit Hilfe eines Linux Bash Scripts erfasst werden. Hierzu finden Sie hier einen Screenshot eines exemplarischen Scripts:


Frage:

Wir möchten für die Früherkennung von Wasserschaden den Sensor Wassermelder von Didactum in unserem Dialysezentrum installieren. Wir haben jedoch festgestellt, dass sich im Doppel-Boden des Dialysezentrums eine Wanne aus Edelstahl befindet. Was gibt es hier zu beachten?

Antwort:

Wird der Leckagesensor für die Erkennung von Wasseraustritt auf leitfähigen Böden und Auffangwannen (Metall/Stahl/Edelstahl ö.ä.) installiert, muss die Montagehöhe angepasst werden. Die Installationsanleitung des Wassersensors finden Sie hier


Frage:

Wir müssen für unsere verteilten Serverräume eine professionelle Temperatur-Überwachung einführen. Wo werden die Temperatursensoren von Didactum idealerweise im Serverraum installiert?

Antwort:

Im Rahmen des Temperatur Monitorings sollte die Temperatur im Serverraum / Rechenzentrum möglichst an folgenden Punkten gemessen werden: 
 

  1. Zu- und Abluft Serverraum
  2. Zu- und Abluft Doppelboden 
  3. Zu- und Abluft Klimaanlage(n)
  4. Zu- und Abluft IT-Rack(s)
  5. Zu- und Abluft Kalt-/Warmgang 

Des weiteren empfiehlt sich die Installation von Luftfeuchtesensoren für die Messung und Kontrolle des kritischen Parameters Luftfeuchtigkeit (rF). Luftstrom Sensoren für die Messung der Luftzirkulation / Lüftströmung liefern weitere wichtige Messdaten in Sachen Klimatisierung des Serverraums bzw. Rechenzentrums.


Frage:

Welches Kabel muss ich verwenden, wenn ich die Didactum Sensoren weiter entfernt absetzen möchte?

Antwort:

Im Lieferumfang eines jeden Didactum Analog Sensors ist ein 2 Meter langes RJ11/RJ12 Anschlusskabel und Montagematerial (Montagetape / Schrauben) enthalten. Die Sensoren werden per Plug `n`Play mit dem Didactum IT Alarmsystem verbunden und automatisch identifiziert. Sofern Sie die IP Sensoren weiter entfernt installieren möchten, so können Sie im Shop geeignetes Sensorkabel in unterschiedlichen Längen bestellen. Alternativ können Sie auch herkömmliches Telefonkabel verwenden.

Die Didactum Infrastruktur Monitoring Systeme unterstützen sowohl 4- (6P4C) als auch 6-adrige (6P6C) Telefonkabel. Eine gemischte Verkabelung ist ebenfalls möglich.

Wichtig:

Beachten Sie bitte, dass die IP-fähigen DC Gleichstrom Sensoren ausschließlich per 6-adrigem 6P6C Telefonkabel verkabelt werden.


Frage:

Wir haben in unserer Produktion unter den dort vorhandenen Heizkörpern mehrere Wassersensoren installiert. Gibt es eine Möglichkeit alarmiert zu werden, falls diese Sensoren sabotiert bzw. manipuliert werden?

Antwort:

Jedes web-basierte Mess- und Überwachungsgerät bietet eine sog. Disconnect Alarmfunktion. Sollte das Sensorkabel durchschnitten oder der intelligente Sensor durch Sabotage zerstört werden, so erhalten Sie und Ihre Kollegen auf Wunsch eine sofortige Meldung in Form von SNMP Traps, E-Mail oder SMS Alarm (via GSM- oder LTE-Modem bzw. Web-to-SMS Server). Die Einrichtung dieser Funktion ist einfach: Gehen Sie im deutschsprachigem Web Frontend des Überwachungsgeräts in das Menü „Logisches Schema“ und erstellen Sie eine neue Benachrichtigungs- bzw. Alarmregel. Hier wählen Sie den entsprechenden Sensor aus und definieren im nächsten Auswahlfeld den Zustand „nicht verbunden“. Danach wählen Sie die gewünschte Alarmfunktion ganz einfach aus.


Frage:

Wir haben in einzelnen Büros unserer Firma mehrere Rauchmelder von Didactum installiert. Ich habe hier im Technologieportal gelesen, dass man diese Rauchmelder mit einer Büroklammer testen kann. Wie genau funktioniert das?

Antwort:

Der Test des SNMP kompatiblen Rauchmelders  mit Hilfe einer Büroklammer ist ganz einfach. Das unten stehende Foto gibt Ihnen weitere Auskünfte. Weitere Informationen zur Installation des Rauchmelders finden Sie hier.


Frage:

Ich habe versucht, am CAN Bus Port meines IT Monitoring System 100 IV einen analogen Sensor anzuschließen. Der Sensor wird leider nicht erkannt. Was mache ich falsch?

Antwort:

Die analogen Sensoren können ausschließlich an den analogen Sensoranschlüssen des Monitoring Systems angeschlossen werden. Eine direkte Montage eines analogen Sensors am CAN Bus Port ist nicht möglich. Sollten alle analogen Sensoranschlüsse bereits belegt sein, so müssen Sie eine CAN Erweiterungsbox mit 8 zusätzlichen Sensor Ports beschaffen.


Frage:

Wir haben in einzelnen Büros unserer Firma mehrere Rauchmelder von Didactum installiert. Ich habe hier im Technologieportal gelesen, dass man diese Rauchmelder mit einer Büroklammer testen kann. Wie genau funktioniert das?

Antwort:

Der Test des SNMP kompatiblen Rauchmelders  mit Hilfe einer Büroklammer ist ganz einfach. Das unten stehende Foto gibt Ihnen weitere Auskünfte.


Frage:

Wir setzen in unseren deutschlandweit verteilten Mobilfunkstationen die SNMP basierten Mess- und Alarmsysteme von Didactum ein. Wie können wir die das Messintervall / die Abtastrate der angeschlossenen intelligenten Sensoren ändern?

Antwort:

Werkseitig werden die Messdaten der angeschlossenen intelligenten Sensoren im Sekundentakt aufgezeichnet. Möchten Sie das Intervall der Messaufzeichnung  ändern, so gehen Sie bitte im Webinterface auf den Punkt „Systemeinstellungen“ => „Protokollierung“ => „Sensoren“. Dort können Sie die gewünschten intelligenten Sensoren auswählen und die gewünschte Abtastrate / Aufzeichnungsrate auswählen (1 Sekunde / 5 Sekunden / 15 Sekunden / 20 Sekunden / 30 Sekunden / 60 Sekunden).


Frage:

Kann ich den SNMP Sensor Temperatur an einen Netzwerkswitch anschließen?

Antwort:

Die analogen Sensoren werden ausschließlich an den analogen Sensoranschlüssen der Haupteinheit bzw. der Sensor-Erweiterungseinheit angeschlossen. Die digitalen CAN Sensoren werden ausnahmslos am digitalen CAN Sensor Port angeschlossen. Der Anschluss der SNMP-kompatiblen 1-Wire Sensoren erfolgt am 1-Wire Port des LAN- basierten  Mess- und Überwachungssystems (optionale Ausstattung). Ein Anschluss der intelligenten Sensoren an einem Switch oder Hub ist nicht möglich.


Frage:

Kann ich den SNMP fähigen Sensor Luftfeuchtigkeit mit einer RJ11/RJ12 Buchsenkupplung verlängern?

Antwort:

Ein Verlängerung der analogen SNMP Sensoren mittels Verwendung einer RJ11 bzw. RJ12 Buchsen-Kupplung ist möglich. Aus Gründen der Betriebssicherheit sollten Sie jedoch möglichst ein 1:1 RJ11/RJ12 Sensorkabel ohne Kupplung verwenden. Im Onlinestore werden geeignete Verlängerungskabel in variablen Längen angeboten.


Frage:

Können die SNMP fähigen, analogen Sensoren über ein geeignetes Patchpanel geführt werden?

Antwort:

Ja. Achten Sie bitte grundsätzlich auf die maximal zulässige Kabellänge der jeweiligen Sensoren.


Frage:

Ich habe gelesen, dass mein Rack Monitoring System von Didactum auch automatisch den Taupunkt berechnen und überwachen kann. Den Eintrag „Taupunkberechnung“ habe ich gefunden. Leider bekomme ich stets die Fehlermeldung „Luftfeuchtigkeitssensor“ nicht gefunden. Ein Sensor Luftfeuchtigkeit ist nicht angeschlossen.

Antwort:

Um den Taupunkt im Serverraum / Rechenzentrum messen und überwachen zu können, müssen an Ihrem Didactum Monitoring System zwingend ein Temperatur- und ein Luftfeuchtigkeitssensor angeschlossen sein. Andernfalls kann das Monitoring System nicht den Taupunkt berechnen. Schließen Sie hierzu einfach den Sensor Luftfeuchtigkeit an. An die aktuellen Monitoring Systeme der Geräteserien 100 bis 700 kann auch der digitale Kombisensor Temperatur & Luftfeuchtigkeit angeschlossen werden. Dieser Kombisensor vereint beide wichtigen Umgebungssensoren in einem einzigen Gehäuse.


Frage:

Wir setzen in unserem Rechenzentrum (RZ) im Rahmen der Brandverhütung eine Anlage zur Sauerstoffreduzierung ein. Leider ist diese Sauerstoffreduzierungsanlage nicht SNMP-kompatibel. Unser IT-Manager möchte nun einen geeigneten Luftsauerstoffsensor installieren und die Messdaten mit dem TCP / IP gestützten Infrastruktur Monitoring System von Didactum überwachen. Wie gehen wir hier nun vor?

Antwort:

Die SNMP kompatiblen Mess- und Überwachungssysteme unterstützen Sensoren von Drittherstellern. In Ihrem Fall wählen Sie bitte einen geeigneten (Luft-) Sauerstoff-Messumformer mit einem 4 bis 20 mA 2-Leiter Signalausgang aus. Dieser Sensor zur Messung der Sauerstoffkonzentration wird dann am 4-20 mA Konverter (Art.Nr. 14022) von Didactum angeschlossen. In der deutschsprachigen Web-Schnittstelle des Mess- und Überwachungsgeräts können Sie dann den 4…20 mA Messkonverter individuell anpassen. Danach können Sie bei Unter- oder Überschreitung der Sauerstoffkonzentration die erforderlichen Benachrichtigungen und Alarme, wie E-Mail, SMS (über LTE- / GSM-Modem) und / oder SNMP Traps im Monitoring System hinterlegen. Zusätzlich können Türkontaktsensoren, Alarmsirene(n) und auch eine Überwachungskamera am Monitoring System montiert werden.


Frage:

Im Webinterface unseres Rack Monitoring Systems finde ich unter dem Eintrag „Systembaum“ => „Autodetect“ die Einstellung „Analog Power“. Wofür ist diese Einstellung gedacht?

Antwort:

Die Funktion „Analog Power“ in der Webschnittstelle Ihres Rack Monitoring Systems (RMS) dient der Stromversorgung der angeschlossenen analogen Sensoren. So werden beispielsweise die analogen Rauchmelder mit der „Analog Power“ Funktion zurückgesetzt (Reset Funktion). Wichtiger Hinweis des technischen Redakteurs: Bei Deaktivierung der „Analog Power“ Funktion wird die Stromversorgung aller analogen Sensoren deaktiviert.


Frage:

Wir haben für die Ethernet-basierte Gleichstrommessung den entsprechenden Sensor DC Gleichstrom beschafft.  Mit dem Original Kabel wird der Sensor automatisch vom Didactum Monitoring System 100 erkannt und im WebGUI angezeigt. Mit dem von unserem Elektriker konfektionierten Westernkabel (RJ11) funktioniert der Gleichstromsensor leider nicht. Was machen wir hier falsch?

Antwort:

Verwenden Sie zum Anschluss des Sensors DC-Gleichstrom ausschließlich ein 6-poliges RJ12 Westernkabel (6P6C). Dieses Westernkabel muss geschirmt sein und darf die zulässige Gesamtlänge vom 50 Metern nicht überschreiten. Auf Wunsch bietet Didactum ein entsprechendes (Western-) Sensorkabel in einer individuellen Länge an.


Frage:

Wir möchten die RJ11 Sensorkabel über das bereits vorhandene RJ45 Patchpanel führen. Welches Modularkabel wird hierzu benötigt?

Amtwort:

Um die analogen IP Sensoren an ein RJ45 Patchfeld anzuschließen, benötigen Sie ein geeignetes (Modular-) Kabel mit RJ11 Western Stecker (6P4C) auf RJ45 Western Stecker (8P4C).


Frage:

Wir messen und kontrollieren mit dem Didactum Monitoring System 500 II die Temperatur und Luftfeuchte in unseren Produktionsräumen. Über welchen Zeitraum hinweg können die Daten im Datenlogger des Ethernet-basierten Mess- und Kontrollgeräts gespeichert werden?

Antwort:

Die Kapazität des internen Datenloggers hängt von der Gesamtzahl der überwachenden Sensoren und dem Abfrage-Intervall (Echtzeitmessung / Messung jede Minute) ab. Dies kann im Webinterface eingestellt werden. Sie können die Messdaten per Mausklick (CSV / XML) manuell oder auch in Intervallen z.B. per E-Mail oder FTP Upload täglich sichern. Durch simplen Anschluss eines geeigneten USB Datensticks (USB Adapterkabel im Lieferumfang), kann die Speicherkapazität des Datenloggers auf bis zu 64 GB erhöht werden. Sofern Sie ein 400 oder 500 II Monitoring System beschaffen, können die Messdaten zusätzlich auf einer SD-Karte gesichert werden (SD-Karte muss separat beschafft werden).

 

Eine (Fern-) Übertragung der in Echtzeit aufgezeichneten Sensormesswerte an Messdaten Utilities, SNMP Tools und Netzwerk-Management-Software (Nagios, Icinga2, check_MK, openITCOCKPIT, Observium, PRTG, WhatsUp Gold, Zabbix usw.) wird von jedem Ethernet basierten Mess- und Kontrollgerät der Marke Didactum unterstützt. SNMP MIB Dateien sowie Plugins für Nagios und Zabbix sind kostenlos erhältlich.