Wir gehen davon aus, dass Sie für den SNMP-kompatiblen Temperatursensor in Ihrem smarten Monitoring-System individuelle Schwellen- und Alarmwerte hinterlegt haben. Beispielsweise haben Sie den Temperaturwert von 24,5 Grad Celsius als Schwellenwert / Grenzwert zwischen den Sensor-Zuständen „Normal“ und „Warnung“ definiert. Sollte die Temperatur knapp unter dem Wert von 24,5°C fallen, so gilt der Zustand des Temperatursensors als „Normal“. Erreicht die aktuelle Temperatur einen Wert von knapp über 24,5°C, so wird der Status „Warnung“ ausgegeben.  In der Praxis ist es oftmals der Fall, dass die Messdaten zwischen den zuvor definierten Schwellenwerten „Normal“ und „Warnung“ schwanken. In einem solchen Fall würden Sie vom smarten Mess- und Überwachungssystem zu viele Benachrichtigungen und Alarmmeldungen erhalten.

 

Die Lösung:

 

Verwenden Sie einfach die von den Monitoring Systemen angebotene Hysterese Funktion. Mittels des Hysterese Typs „Zeit“, können Sie beispielsweise eine erforderliche Dauer für den Zustandswechsel  von „Normal“ auf „Warnung“ (und umgekehrt) definieren, Sie können beispielsweise eine Zeitdauer von 1 Minute hinterlegen, bevor das Monitoring System den neuen Zustand als „Normal“ bzw. „Warnung“ meldet. Sollten Sie den Hysterese-Typ „Wert“ verwenden, so wird der aktuelle Sensorstatus nicht gemeldet, es sei denn, die Temperatur schwankt um einen größeren (Mess-) Wert als zuvor im Monitoring System definiert wurde.

Bitte greifen Sie auf das HTMTL-5 basierende Webinterface der Überwachungsgeräte grundsätzlich nur mit Google Chrome, Apple Safari oder Mozilla Firefox zu. Bitte prüfen Sie auch, ob Sie das empfohlene Java Plugin in Ihrem Browser installiert ist. Versuchen Sie bitte zunächst, die unter "Logisches Schema“ erstellte Regel unter Verwendung des nicht-freigebenene Webbrowsers zu löschen. Gegebenenfalls müssen Sie vorher einen Neustart des IT-Überwachungsgeräts einleiten. Sollte die Regel nicht löschbar sein, so leiten Sie bitte einen Reset auf die Werkseinstellungen per DIP-Schalter ein oder verwenden Sie das in der Firmware-Datei enthaltene CPU-Tool.

 

Nachdem das Monitoring-System in den werkseitigen Auslieferungszustand zurückversetzt wurde, verwenden Sie bitte für die Konfiguration ausschliesslich Chrome, Safari oder Firefox. Ihr Monitoring System sollte dann wie gewohnt einwandfrei arbeiten.

Aktuell können Sie bis zu 500 verschiedene Aktionen und Alarme im Didactum Remote Monitoringsystem festlegen.

Nach Analyse Ihrer Konfigurationsdatei haben unsere Techniker festgestellt, dass Sie im Web-Interface unter "Logisches Schema" keine Regeln bzw. automatische Aktionen hinterlegt haben. Diese Logiken müssen definiert werden, damit Ihr Netzwerkthermometer Sie und Ihre Kollegen bei kritischer Temperatur im Serverraum benachrichtigen und alamieren kann. Wie Sie Benachrichtigungen und Alarmmeldungen definieren, wird hier beschrieben.